Acelga Quintett

Acelga Quintett (25. & 27.07.2017)

 

Julius Kircher – Klarinette

Antonia Zimmermann – Fagott

Amanda Kleinbart – Horn

Hanna Mangold – Flöte

Sebastian Poyault – Oboe

 

Acelga – das ist nicht nur die spanische Bezeichnung für den vitaminreichen, belebenden Mangold, sondern auch der Name eines ebenso energiegeladenen Bläserquintetts. Das 2012 gegründete Acelga Quintett hat sich binnen kurzer Zeit als eines der führenden Quintette seiner Generation etabliert. Seitdem es 2013 beim Deutschen Musikwettbewerb in Stuttgart mit einem Stipendium des Deutschen Musikrats ausgezeichnet, in die „58. Bundesauswahl Konzerte junger Künstler“ aufgenommen wurde und sich im darauf folgenden Jahr beim „Internationalen Musikwettbewerb der ARD“ einen 3. Platz erspielte, gastiert das Ensemble regelmäßig bei Konzertreihen und Festivals in ganz Deutschland und im Ausland. Zahlreiche Live-Mitschnitte und Rundfunkaufnahmen bei BR, WDR, Deutschlandradio und SR dokumentieren darüber hinaus den exzellenten Ruf.

„Mit brillanter Technik und Präzision, einem Reichtum an Farbfacetten, mit Frische und Leidenschaft kommunizieren die Musiker miteinander“, lobt die Presse die herausragenden Qualitäten. In einzigartiger Weise treffen hier solistische Bravour und kammermusikalisches Einfühlungsvermögen aufeinander. Die Musiker finden im Quintett zu einem ausgesprochen homogenen Ensemble zusammen, das neben seiner subtilen Kultur in Ausdruck und Zusammenspiel nicht zuletzt durch sichtbare Spielfreude, positive Ausstrahlung sowie Authentizität in Interpretation und Auftreten überzeugt.

Die Mitglieder des Acelga Quintetts lernten sich bereits während des Studiums kennen. Neben der intensiven Orchestertätigkeit wuchs bald der Wunsch nach kontinuierlicher kammermusikalischer Zusammenarbeit, der schließlich zur Gründung des Ensembles führte. Seitdem haben sich die fünf Musiker ein breit gefächertes Repertoire erarbeitet. Ob bei den Klassikern der Bläserquintett-Literatur, bei Bearbeitungen bekannter Kompositionen oder auch bei echten Raritäten von Frühklassik bis Gegenwart – stets geht es ihnen in ihrer Sicht auf die Werke darum, die dynamische Bandbreite und die Klangfarben der reizvollen Bläserbesetzung bis in die Extreme auszuloten. „So viel lebendige Dramatik, so viele Akzente traute sich sonst kein Ensemble”, schwärmte etwa die Süddeutsche Zeitung.

Julius Kircher

Kircher studierte bei Eduard Brunner an der Hochschule für Musik Saar. Noch während des Studiums erhielt er den 1. Preis beim 13. Walter Gieseking-Wettbewerb in der Sparte Holzbläser, wurde Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und spielte mehrfach auf dem Internationalen Musikfest Kreuth. Nach Abschluss des Konzertreifestudiums wurde er in die Akademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks aufgenommen. Seit 2008 ist er stellvertretender Soloklarinettist der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen und gastiert als Soloklarinettist in bedeutenden Klangkörpern wie dem hr-Sinfonieorchester, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Bayerischen Staatsorchester, der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern sowie dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn.

 

Antonia Zimmermann

Zimmermann studierte bei Georg Klütsch in Köln. Neben ihrer Mitgliedschaft in namhaften Jugendorchestern wie dem European Union Youth Orchestra, der Jungen Deutschen Philharmonie und der Orchesterakademie des Schleswig-Holstein Musik Festivals war sie Praktikantin im Gürzenich-Orchester Köln. Von 2011 bis 2014 war Antonia Zimmermann Mitglied der NDR Radiophilharmonie Hannover, bevor sie als stellvertretende Solofagottistin zur Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen wechselte. Sie gastierte unter anderem bei den Bamberger Symphonikern, dem WDR Sinfonieorchester und dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester.

 

Amanda Kleinbart

Die Hornistin begann ihr Hornstudium bei Sibylle Mahni, bevor sie zu Marie-Luise Neunecker nach Berlin wechselte. Nach langjähriger Mitgliedschaft im European Union Youth Orchestra und einem Praktikum beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin wurde sie 2012 als Solohornistin im Saarländischen Staatsorchester engagiert. Seit 2014 ist sie Mitglied des NDR Sinfonieorchesters in Hamburg. Als Solistin spielt sie außerdem regelmäßig bei den Bamberger Symphonikern, dem WDR Sinfonieorchester und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. 2013 war sie Mitglied im Lucerne Festival Orchestra unter der Leitung von Claudio Abbado. Amanda Kleinbart gewann 2011 das Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs in der Solowertung. Darüber hinaus war sie die Gewinnerin des Münchner Richard-Strauss-Wettbewerbs 2014.

 

Hanna Mangold

Mangold studierte bei Andrea Lieberknecht an den Musikhochschulen in Hannover und München. Sie war Stipendiatin von Yehudi Menuhin Live Music Now, der Studienstiftung des Deutschen Volkes sowie der Deutschen Stiftung Musikleben. Mehrfach wurde sie bei nationalen und internationalen Wettbewerben wie dem Nicolet-Wettbewerb in Peking und dem Deutschen Musikwettbewerb mit Preisen ausgezeichnet. 2012/13 gehörte sie zur Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler. Sie war Praktikantin im Gürzenich-Orchester Köln und Mitglied der Orchesterakademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Heute spielt sie als stellvertretende Soloflötistin in der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz.

 

Sebastian Poyault

Poyault studierte bei Klaus Becker in Hannover. Orchestererfahrung sammelte er in der Jungen Deutschen Philharmonie, im Gustav Mahler-Jugendorchester und in der Orchesterakademie des Schleswig-Holstein Musik Festivals. In der Spielzeit 2008/09 war er zunächst als Solist im Orchester der Komischen Oper Berlin, später im Saarländischen Staatsorchester, bei der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und im Staatsorchester Braunschweig engagiert. Seit 2015 ist er stellvertretender Solooboist des Gürzenich-Orchesters Köln. Im Alter von 22 Jahren gewann er das Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs und wurde als Bester seines Fachs in die“ Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler“ aufgenommen. 2007 wurde er als Preisträger des 7. Richard Lauschmann-Wettbewerbs für Oboe in Mannheim ausgezeichnet.