Ausstellung

Detlef Kappeler - Ausstellung

 

Der 1938 in Stettin geborene Architekt, Maler und Zeichner Detlef Kappeler widmet sich in seinen Werken den existenziellen Themen menschlichen Daseins. Die am eigenen Leib erfahrene Zerstörung der Heimat und die anschließende Flucht scheinen ihn tief geprägt zu haben; Krieg, Zerstörung und Elend werden zentrale Motive, an denen er sich in zahlreichen Werkgruppen abarbeitet. Als gelte es, die Menschlichkeit im Chaos zu bewahren, scheint der Künstler in den Farbschichten und dem Gewirr kalligraphischer Linien auf der Suche nach menschlichen Konturen zu sein, die er mal schemenhaft, mal bedrohlich präsent  herausarbeitet. 

Kappeler schloss ein Architekturstudium an der Universität Hannover ab und erhielt 1966 den Förderpreis des Niedersächsischen Kunstpreises für Architektur und Malerei. Anschließend begann er ein Studium der Freien Malerei an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Bedeutende Institutionen widmeten ihm Ausstellungen, so 1971 die Hamburger Kunsthalle, 1973 die Kunsthalle Bielefeld, 1983 die Goethe-Institute in Paris und Bremen, 2001 das Städtisches Museum Breslau, 2002 das Nationalmuseum Stettin und 2013 die Casa de Galicia in Madrid. 1974 wurde Kappeler zum ordentlichen Professor für Malerei und Graphik an die Universität Hannover berufen, seit 1994 arbeitet er zeitweise in Spanien.

 

Die Ausstellung wird am 27.7.2013, 19 Uhr, mit einer Vernissage in der Zehntscheune eröffnet. Stephan Lohr (NDR Kultur) führt in das Werk von Detlef Kappeler ein.

 

www.detlef-kappeler.de