Ausstellung

Alain Bonnefoit - Ausstellung in der Zehntscheune (22.7. - 30.07.2017)

 

Der aus dem Pariser Montmartre-Viertel stammende Künstler, dem der Schriftsteller Hervé Bazin den Beinamen „Venusmaler“ verliehen hat, widmet sich in seinem Œuvre seit 1967 dem weiblichen Körper und „der Essenz der Frau“, wie er es selbst bezeichnet. Auf langen Reisen in Asien lernte er die Kunst des Sumi-e kennen, einer minimalistischen, linearen japanischen Tuschetechnik. Bis heute ist ein sensibler Umgang mit dem Material in seinen Arbeiten zu spüren, die er im Rhythmus des Atems mit großzügigen, üppigen Gesten ausführt. Inspirationen für die sinnlichen Posen seiner Modelle findet er in italienischen und französischen Landschaften.

Bonnefoit studierte an der Pariser und Brüsseler Ecole des Beaux Arts und Ecole des Arts Appliques, unter anderen bei dem Bildhauer Antoniucci Volti. Er war mit zahlreichen Ausstellungen in Frankreich, den USA, England, Italien, Luxemburg, Belgien, der Schweiz, Japan, Südkorea, Tahiti und Deutschland vertreten. Bedeutende öffentliche Sammlungen wie die Kunstsammlung der Stadt Paris, das Boccaccio-Museum in Certaldo in Italien und das koreanische Kwan Ju-Museum kauften Arbeiten von ihm an.

Die Vernissage findet zur Eröffnung des Festivals am 22. Juli 2017, 18 Uhr, mit einer Werkeinführung von Dr. Marion Vogt statt und wird mit einer musikalischen Überraschung umrahmt. Die Ausstellung kann vor und nach den Konzerten in der Zehntscheune Freden, in den Konzertpausen sowie auf Anfrage im Festivalbüro auch außerhalb dieser Zeiten besichtigt werden.