Freden A-Z

Internationale Fredener Musiktage von A – Z

 

Ausstellungen:

Adelburga Pirsig (1993); Björn Kathöfer (1994); Fernand Bertemes (1995, 1996); Dieter Warzecha (1997); Hanna Wagenknecht (1998); Leihgaben aus der Stiftung Guy de Muyser, Luxembourg: „Freie Kunst trotz Diktatur – Unabhängige Malerei in der ehem. Sowjetunion“ (1999); Rolf Bier (2000); Ingeborg Ullrich (2001); Simone Rosenow (2002); Maja Kystol Schou (2003); Matthias Klemm (2004); Birgitta Martin (2005); Manuel Donato Diez (2006); Gabriele Stieghorst (2007), Fritz Dommel (2008), Julie Wolfthorn (mit Leihgaben aus ganz Deutschland) – „Meine Bilder sind wie meine Kinder“ (2009), Ernst Marow (2010), Alexander Kühn „Aus des Knaben Wunderhorn“ (2011), Degenhard Andrulat (2012), Detlef Kappeler (2013), Hervé Loilier (2014), Isabella Kretzdorn (2015), Fabio Calvetti "Passione italiana" (2016), Alain Bonnefoit (2017), 

 

Auszeichnung:

Praetorius-Musikpreis des Landes Niedersachsen 2010 in der Kategorie „Ehrenamtliches Engagement“

 

Besonderheiten:

Jährliche Kompositionsaufträge, Kunstausstellungen, Kinderkonzerte (seit 2010 mit Musikvermittlung über Workshops in Kindergarten, Grundschule oder über örtliche Vereine und über Ferienpassaktionen in der Umgebung), Vorträge, private Unterbringung der Musiker im Dorf, durch internationale Ausrichtung in der Region einzigartig

 

Ensembles:

Das größtenteils aus Mitgliedern großer europäischer Orchester, professioneller Kammermusikensembles und Lehrkräften an Musikhochschulen zusammengestellte Festivalensemble camerata freden und hochkarätige Gastensembles

 

Festivalkonzept:

Förderung junger professioneller Künstler, insbesondere junger Orchester- und Kammermusiker und Komponisten; Kammermusik aller Epochen abseits der ausgetretenen Pfade herkömmlicher Programmgestaltung.


In unregelmäßigen Abständen steht die Musik bestimmter Länder und Regionen im Vordergrund: 1992 England, 1994 Frankreich, 1996 USA, 1999 Russland, 2000 Deutschland, 2003 Skandinavien, 2006 Spanien/Süd-Amerika, 2010 „Franz Liszt und seine ungarischen Erben“, 2011 „Die k.u.k. Donaumonarchie und Republik Österreich“, 2012 "Echt Niedersächsisch: Die Welt zu Gast", 2014 "C'est le ton qui fait la musique - Der Ton macht die Musik", 2015 "Deutschland - England: Kein Fußballspiel!", 2016 "Bella Italia"


Darüber hinaus werden bei den Programmen häufig Themen in den Mittelpunkt gestellt: 2004 „Bearbeitung und Original oder wie authentisch kann Musik sein?“, 2005 „Aufbruch in die Moderne, Musik von 1899 – 1930“, 2008 „Belle Époque“, Fin de Siècle“, 175. Geburtstag von Johannes Brahms, 2009 „Jüdische Einflüsse und 200. Geburtstag Felix Mendelssohn-Bartholdy, 250. Todestag Georg Friedrich Händel, 2010 „Außergewöhnliche Besetzungen

 

Haupteinzugsbereich:

Hannover, Braunschweig, Hildesheim, Göttingen, darüber hinaus in den vergangenen zehn Jahren durch kontinuierlichen Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit viele Gäste aus ganz Norddeutschland

 

Kompositionsaufträge:

Alle bisher im Auftrag der IFM entstandenen Werke sind im Rahmen der Fredener Musiktage uraufgeführt worden. Die Komponisten werden vorher im Rahmen von Podiumsgesprächen vorgestellt:


Kerry Turner, Blechbläserquintett Ricochet (1993); Betin Günes, „YAZ“ - Konzert für Tenorposaune und Streichorchester (1994); Christian Jost, „Odyssée Surréale“ für 23 Solostreicher (1995); Andras Hámary, Ablakok - Duo für zwei Klaviere (1996); Hans Huyssen, Kammerkonzert für Harfe und Streichorchester (1997); Jan Müller-Wieland, Septett für Tenorsaxophon, Marimba und fünf Streicher (1998); Elena Firsova, „Leaving“ für Streichorchester (1999); Moritz Eggert, „Goldberg spielt“ für Klavier und Kammerorchester (2000); Alexander Wustin, „Lob der Erde“ für Frauenchor und Streichorchester (2000); Alexander Strauch, „Harre, singe“ für Singende Säge, Streichtrio und Schlagzeug (2001); John Woolrich, „Watermark“ für Violine und Bassklarinette (2002); Thomas Agerfeld Olesen, „Bochum“ für Streichquartett und Klavier (2003); Hans Koller, „Blue on blue“ für Streicher, Bläser und Jazztrio (2004); Christian Jost „eingefroren ...in der Erinnerung“  für Klarinette, Violine und Klavier (2005); José Maria Sánchez-Verdú, Drei Interludien für Violine solo (2006); Keiko Harada, Duo für Violine und Klavier (2007); Thomas Young, „O Franckly my Dear“ Klavierquintett (2008); Uri Rom, Modern Times - Trio für Violine. Violoncello und Klavier(2009); Judit Varga – "Hallgató – pergetö" für 23 Solostreicher (2010), Matthias Kranebitter - "Gegen die Wand", Trio für Violine, Klarinette und Kontrabass (2011), Sarah Nemtsov – Oktett für Pipa, Sheng, Violine, Violoncello, Kontrabass, Fagott, Horn und Klavier (2012), Kerry Turner - "Wedding music" für Hornquartett (2013), Olivier Dartevelle - "Pantomimes" für Flöte, Klarinette, Harfe und Streichquartett (2014), Jan Müller-Wieland - Trio-Ballade für Klarinette, Viola und Klavier (2015), Michael Finnissy - "Fredener Lieder" für Streichorchester (2015), Daniele Ghisi - "269 steps away from you" für Bassklarinette, Violine, Live-Elektronik (2016), Tansy Davies "Dune of Footprints" für Streichorchester (2017)

 

Kuratorium:

Prof. Eckhard Albrecht, Hildesheim; Dr. h.c. Lore Auerbach, Hildesheim; MdB Ute Bertram, Berlin; Bernhard Blecker, Harsum; Alfred Brendel, London; Bernhard Brinkmann, Schellerten; Manuel Donato Diez, Mahlerten; Hans-Georg Fellner, Freden; Dr. Klaus Fobbe, Hildesheim; Min. a.D. Erna Hennicot-Schoepges, Luxembourg; Min. a.D. Walter Hirche, Hannover; Janine Jansen, Utrecht; Christian Jost, Berlin; Ignaz Jung Lundberg, Hildesheim; MdL Klaus Krumfuß, Duingen; MdL Heidrun Merk, Hannover; Dr. Eva Möllring, Hildesheim; MdB Brigitte Pothmer, Hildesheim; Dr. h.c. Hermann Rappe, Sarstedt; Prof. Dr. Herbert Reyer, Hildesheim; Donald Runnicles, Berlin; MdB Bernd Westphal, Berlin; Annette Zimmer, Hildesheim

 

Öffentlichkeitsarbeit:

Flyerverteiler mit mehr als 5000 Adressen, Auslage an ca. 200 ausgewählten Stellen.
Vorberichte und Hinweise in zahlreichen Tageszeitungen und Wochenmagazinen, Konzert-Rezensionen in mehreren Tageszeitungen, Kulturkalendereintrag auf den Internetportalen von FAZ, Zeit, Handelsblatt, FOCUS, Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur

Rundfunkpartnerschaft mit Deutschlandradio Kultur und damit verbunden der jährliche „Freden-Abend“ im Programm seit 2000; Kulturpartner von NDR Kultur; Liveübertragungen und Konzertaufzeichnungen in NDR Kultur, Deutschlandradio Kultur und dem Soziokulturellen Radio Luxembourg, Features in WDR, NDR, Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur, Deutsche Welle

 

Spielstätten: Zehntscheune (320 Plätze), Kirche St. Georg (320 Plätze), FAGUS-Werk Alfeld (130 Plätze Ausstellungszentrum, 300 Plätze Fabrikhalle)
Nicht regelmäßig: Bauernhof Habenicht-Hummelke, (ca. 250 Plätze, openair), Katholische Kirche Winzenburg (330 Plätze), St. Nicolai Alfeld (450 Plätze), Kirche St. Martin Wrisbergholzen (250 Plätze), Kirche St. Laurentius Freden (120 Plätze) und St. Peter und Paul Wetteborn (250 Plätze)

 

Träger:

Internationale Fredener Musiktage e.V. mit anerkannter Gemeinnützigkeit (z. Zt. ca. 130 Mitglieder; Adresse: Pf. 1159, 31080 Freden)