Kirche St. Georg

Kirche St. Georg Freden

 

Das frühere Dorf Groß Freden, am Westufer der Leine im Bereich einer Furt gegründet, bildet mit dem Rittergut Esbeck und dem Weiler Rhönkrug die Kirchengemeinde St. Georg, einer der beiden Kirchengemeinden, die zum Pfarramt Freden gehören. Die Kirche dieser Gemeinde wird als „EKKLESIA FREDENON“ erstmals im Jahr 1068 in einer Urkunde Heinrichs IV erwähnt. Grundherr war der Bischof von Hildesheim, der ein „festes Haus“ und die Gebäude der „Zehntscheune“ auf dem Berg hinter der Kirche und die Kornmühle an der Leinebrücke unterhielt. Die Kirche steht auf einem Muschelkalkrücken oberhalb der Leineaue. Sie wird von den Gebäuden des alten Dorfkerns Groß Fredens umgeben.

 

Die heutige Kirche wurde im Jahr 1820 für 3178 Taler aus Selterdolomit erbaut. Sie ist 23.50 m lang, 10,50 m breit und 6,75 hoch. An der Nordseite befinden sich fünf große, leicht gewölbte Fenster. An der Südseite ist diese Fensterreihe durch einen Seiteneingang durchbrochen. Der Haupteingang führt durch den Turm, der noch von der alten, ursprünglich kleineren Kirche erhalten ist und wohl noch aus dem Mittelalter stammt. Die Turmuhr mit einem mechanischen 7-Tage-Uhrwerk wurde 1928 eingebaut. Eine außenhängende Uhrglocke zeigt die halben und ganzen Stunden an.

Im Innern der Kirche befindet sich der klassizistische Kanzelaltar aus dem Jahr 1818/19, der im Jahr 1993 restaurierte Barock-Taufengel und zwei aus dem Jahr 1983 stammende Kronleuchter. Die Decke ist mit einer etwa aus der zeit um 1900 stammenden Deckenmalerei verziert.


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