Nuria Rial

Nuria Rial, Sopran (28.07.2018)

  

Nu­ria Rial stu­dier­te Ge­sang und Kla­vier in ih­rem Hei­mat­land Ka­ta­lo­ni­en. Sie wech­sel­te nach Ba­sel in die Klas­se von Kurt Wid­mer, mach­te 2003 ih­ren Ab­schluss und ge­wann den Hel­ve­tia Pa­tria Jeu­nes­se in Lu­zern für ihre her­aus­ra­gen­den Fä­hig­kei­ten als Sän­ge­rin.

Ihre feine, klare Stimme, das weich schwingende Timbre, Musikalität und Ausdrucksstärke, öffneten ihr auf internationaler Ebene rasch die Türen. Als Kon­zert­sän­ge­rin ar­bei­te­te sie mit Di­ri­gen­ten wie Paul Good­win, Trevor Pinnock, Howard Griffiths, Gu­stav Le­on­hardt, René Ja­cobs, Tho­mas Hen­gel­brock und Lau­rence Cum­mings.  Da­bei wur­de sie von Spit­ze­nen­sem­bles wie Concerto Köln,The Eng­lish Con­cert, Kam­meror­che­ster Ba­sel, Collegium 1704, Il Gi­ar­di­no ar­mo­ni­co, Les Mu­si­ci­ens du Lou­vre, Elbipolis Barockorchester, La Cetra Basel und L‘Arpeggiata begleitet

Für die Zukunft ist eine erste Zusammenarbeit mit John Eliot Gardiner geplant neben Tourneen mit der Camerata Salzburg und den Festival Strings Lucerne.

Neben ihrer Konzerttätigkeit ist Nuria Rial auch immer wieder auf der Opernbühne zu erleben, wie in Mon­te­ver­dis „Or­feo“ unter der Leitung von René Jacobs an der Staats­oper Un­ter den Lin­den in Ber­lin und in Ca­val­lis „Elio­ga­ba­lo“ in Brüs­sel. Wichtige Mozartpartien auf der Bühne waren Pamina in Genua und Ilia auf einer Tournee durch die Schweiz.

Nuria Rial hat einen grossen Teil ihrer Tätigkeit der Barockmusik gewidmet, wo sie sich einen Namen gemacht hat. Aber gleichzeitig ist sie sehr interessiert an anderen Musikrichtungen. 2012 überzeugte sie zum Beispiel in der Rolle der Nuria im zeitgenössischen Werk „Ainadamar“ von Golijov am Teatro Real Madrid, die Regie führte Peter Sellars. Im Zukunft sind auch Projekte mit der Komponistin Elena Kats-Chemin in Planung. Ab und zu hat Nuria Rial in TV Werbungsspots gesungen; man kann sie auch in dem Soundtrack vom Film „11 settembre 1683“ von Renzio Martinelli  hören.

Als begeisterte Kammermusikerin hat pflegt Nuria Rial Partnerschaften mit Ensembles wir „Les Cornets Noirs“, „Café Zimmermann“ oder "The Austrian Baroque Company“. In ihren Liederabenden pflegt sie besonders das französische und spanische Repertoire, aber auch das Deutsche Lied.

Nu­ria Rial hat zahlreiche CDs für ver­schie­de­ne La­bels auf­ge­nom­men. Dar­un­ter die bekannte Fi­ga­ro-Auf­nah­me mit René Ja­cobs. Seit Ja­nu­ar 2009 ist sie Exklusivkünstlerin bei Sony Clas­si­cal/BMG Ma­ster­works. Un­ter den letz­ten Auf­nah­men waren Opernarien von Telemann und Hän­dels Riccardo Primo, jeweils mit dem Kam­meror­che­ster Ba­sel, "Du­et­ti amo­ro­si" mit dem Coun­ter­te­nor Lawrence Zaz­zo und Hän­dels "Neun Deut­sche Ari­en" mit der Aus­tri­an Ba­ro­que Com­pany. Ihre CD „Ave Maria“ gewann den holländischen Edison Award.

Und preiswürdig ist sie bis heute geblieben. Im Jahr 2009 erhielt sie den beliebten Echo-Klassik-Preis gleich in zwei Kategorien. Zum einen war sie Nachwuchssängerin des Jahres mit dem Album „Haydn-Arie per un amante“, mit dem „L’Orfeo Barockorchester“, und  zum anderen wurde die CD „Teatro d’Amore“ wo sie mit Arpeggiata und Philipp JAroussky u.a. singt, auch mit einem ECHO gepreist. 2010 wurde ein weiter echo Klassik für das CD „Via Crucis“ mit Christina Pluhars „L’Arpeggiata“ verliehen wo sie wieder präsent ist. 2012 wurde Nuria Rials Opernarien CD „Telemann“  mit dem Kammerorchester Basel presigekrönt mit dem ECHO Klassik für das beste Opernarien CD, in der Kategorie Operneinspielung des Jahres.