Thomas Hell

Thomas Hell, Klavier (22.07.2017)

 

„Intelligenz und Virtuosität finden hier zusammen.“ So beschreibt Alfred Brendel das Spiel des in Hamburg geborenen Pianisten Thomas Hell, der an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei David Wilde das Konzertexamen Klavier sowie ein Diplom in Musiktheorie bei Reinhard Febel erwarb. Thomas Hell ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter ein Erster Preis beim „Concours International de Piano d‘Orleans“. Eine ausgedehnte solistische und kammermusikalische Tätigkeit führte ihn neben Konzerten in Europa auch nach Japan und Russland, wo er Gast bei internationalen Musikfestivals und in renommierten Konzertsälen war. Neben dem Standardrepertoire beherrscht Hell einen Großteil der Klaviermusik des 20. und 21. Jahrhunderts, darunter Elliott Carter, Arnold Schönberg, Luigi Dallapiccola, Charles Ives und Pierre Boulez. Als Höhepunkte dürfen seine Live-Aufführungen der gesamten 18 „Etudes pour piano“ von Gyorgy Ligeti, unter anderem bei den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik Darmstadt 2008 gelten.

Zu Hells CD-Einspielungen zählen Werke von Max Reger und Robert Schumann, sowie Klaviermusik von Eduard Steuermann, die 2010 mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde. Zudem spielte er 2011 die Violinsonaten von Béla Bartók und 2012 sämtliche „Etudes pour piano“ von Gyorgy Ligeti ein. Seine Aufnahme des Klavierquintetts in E-Dur von Erich Wolfgang Korngold mit der camerata freden wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. 2015 spielte er Klavierwerke von Charles Ives ein. Nach einer Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover ist Thomas Hell seit 2011 Dozent für Klavier an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart. Daneben gibt er Meisterkurse im In- und Ausland.

 

www.thomashell.de