Ulrich Eichenauer

Ulrich Eichenauer – Viola (22.07./30.07.2017)

 

Ulrich Eichenauer gehört zu den führenden Bratschisten seiner Generation. Als Solist trat er mit verschiedenen Sinfonie- und Kammerorchestern in Europa und den USA auf, unter anderem konzertierte er in der Premiere des rekonstruierten Viola-Konzerts in Es-Dur von Johann Sebastian Bach. Mit der Dresdner Philharmonie spielte er die Uraufführung eines Konzerts von Rainer Lischka, das für ihn in Auftrag gegeben worden war.

Nach seinem Studium bei Nobuko Imai an der Musikhochschule Detmold, das er mit der höchsten Auszeichnung abschloss, war Eichenauer zunächst Solobratschist der Dresdner Philharmonie, um dann in die USA zu übersiedeln, wo er lange dem New Yorker „Mendelssohn String Quartet“ angehörte. Mit dem Quartett konzertierte er in wichtigen Konzertsälen der USA und Europas. Das Ensemble fand vor allem für Auftritte in der Carnegie Hall, einen Beethoven Zyklus in New York, eine langjährige Residenz an der Harvard University in Cambridge sowie durch die Aufnahme zahlreicher preisgekrönter CDs Beachtung.

Eichenauer ist regelmäßig bei renommierten internationalen Festivals zu hören. Zu seinen Kammermusikpartnern gehören und gehörten Heinrich Schiff, Siegfried Palm, Paul Tortelier, Bruno Canino und Leon Fleisher, und in der jüngeren Generation Künstler wie James Ehnes, Louis Lortie, Benjamin Schmid und Charles Neidich. 2006 wurde Eichenauer an die Hochschule Bern berufen und lebt seither in der Schweiz. Er ist gleichzeitig Professor an der Tibor Varga-Hochschule in Sion. Bereits seit mehr als 15 Jahren widmet er sich pädagogischen Aufgaben, Eichenauer hatte bereits mehre Lehrämter inne und gibt regelmässig Meisterkurse in Europa, den USA und Asien.